A Student’s Christmas in Wales.

So langsam fallen auch hier die Blätter von den Bäumen, während in der unfassbar milden Dezemberluft der Zucker knistert. Weihnachten ist hier kein Naturspektakel, dafür aber eine einzige Völlerei. Seit drei Wochen fließen Glühwein und Lebkuchensojakaffee in Strömen. Die letzte Woche des Semesters ist angebrochen und damit sind die Dämme gebrochen, die vorher masshaft Christmaspudding vor den Toren der Stadt aufgestaut haben.

Letztes Jahr stand ich selig auf dem Kopenhagener Tivoli und starrte auf Millionen bunter Kristalllichter und Zuckerwatte. Eigentlich war ich überzeugt, das absolute Maximum an Glitzerzauber gefunden zu haben. Aber 2016 gibt sich wirklich Mühe:

Dieses Jahr gab es zunächst mal den zauberhaften Trip auf den römischen Schokoladenmarkt in Bath. Dann ein interkulturelles Weihnachtsessen am Dienstag, bei dem ich meinen chinesischen Mitbewohnerinnen Wham! vorgespielt habe, während uns allen der Glühwein zu Kopf gestiegen ist.

Gestern saß ich tief versunken in meinem fünf-lagigen Petticoatkleid  mit meinen Lieblingsschauspielern aus Shoreline an einem Weihnachtsbankett. Wir haben an Knallbonbons gezogen, Carols gesungen, unfassbar viel gegessen und sind uns schluchzend vor so viel Drama und Bantz! in die Arme gefallen.

Ehrlich gesagt, ich bin überglücklich und vollkommen überfordert von so viel Glanz. Der Rest ist Schunkeln und Staunen:

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