Let England shake.

Den ganzen nebligen, langen, kalten Januar über habe ich mir eingeredet, dass der Blog ja nicht „Talk London to me“ heisst (auch wenn das vieleicht ein coolerer Titel gewesen wäre, verdammt) und ich deswegen nicht mehr zum schreiben komme.
Nicht die Metropole war schuld: nicht die unendlichen Stunden in Tube, Tube, Bus, Zug und Taxi. Nicht die langen, langen Tage am Telefon als Praktikantin bei Lucre PR. Nicht die Wochenenden voller Besuch aus Deutschland, die mit mir durch all die Museen gerannt sind, für die ich unter der Woche keine Zeit hatte. Nicht der Smog, der zum zweiten Mal in der vier Wochen auf einen Rekordstand gestiegen ist und sich abends in nach Rus schmeckenden Hustenanfällen und einem klammen Gefühl im Brustkorb niederschlägt.
Einen verkaterten Roadtrip durch Westengland später bin ich wieder in Swansea, dem Küstenstädtchen mit 70er Flair und den abgerockten Häusern an einer der schönsten Buchten Grossbritanniens.
Die erste Hälfte des Masterstudiums und passenderweise auch 50 Blogbeiträge sind schon herum – keine Ahnung, wann genau das passiert ist.
Ich packe jedenfalls meinen Rucksack aus, falle meinen verhassten Mitbewohnerinnen um den Hals und wühle mich im Eilverfahren durch die Leselisten meiner letzten drei Kurse.
Swansea hat mich wieder und ich wieder Zeit für dieses kleine Online-Tagebuch-Projekt.
Coming up next:
  • Irgendwann muss ich in Ruhe meine Fotos sortieren.
  • Von meinen Londonabenteuern erzählen und von meiner verrückten Wohngemeinschaft mit den Zeugen Jehovas.
  • Die Special-Edition der Burnside-Challenge: John live im British Museum.
  • Der wirkliche echte PR-Agentur-Alltag in London, Tränen, Coporate Massagen und Telefonmarathon inklusive.
  • ShameOnYouTheresaMay – London protestiert.
Aber bis dahin vergrabe ich meine Zehen im Sand und geniesse 24h Semesterferien. 2017 steht ein kleines bisschen unter dem Motto: Stay tuned next for the rest of your life – und wer auch immer sich hier hin verirrt und mir beim Post-Brexit-Bewerbungsirrsinn und Foto-Spammen Gesellschaft leisten will: für zehn Likesternchen gibts einen Welshcake!

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