You said I must eat so many lemons. // Chocolate in Swansea.

Schwierige Entscheidungen scheinen sich im Dreieck am wohlsten zu fühlen. Bestimmt weil 3 so eine grandios mystische Zahl ist. Oder weil es Tafelbilder im Ethik-Unterricht erleichtert. Man denke an das Theodizee-Problem. Oder diese Triangel direkt aus dem Lehrbuch für höhere Töchter: Willst du gute Noten, ein abenteuerliches Sozialleben und Schönheitsschlaf mit Gurken auf den Augen? …

Two worlds. // Sailor’s Blues. Part V

  Versprach ich eigentlich Bilderstrecken, Kitsch und süffisante Rosamunde-Pilcher-Küsten-Fotostories? Glück gehabt! Mein letztes Ferienwochenende endete jedenfalls mit einer sechsstündigen Wanderung durch zwei Regengüsse, drei Küstendörfer und viel Selbstfindungssentimentalität. Nur als kurzes Backup: Ich; zuhause = Stadtkind. Asphalt, hohe Häuser, viele Menschen, U-Bahnen, Museen, Street Food aus allen Ecken der Welt, Clubs, 24h-Supermärkte, Industrieschick und „lass …

Two worlds. // A Campus, A Heart, A Star. Part IV

Wenn ich über die seltsame Ambiguität des Städtchens ins Schwärmen gerate, ist das nur ein Vorgeschmack auf die Verwirrungen am Campus. Wir sind ja nich zum Spass hier, nich, sagt da eine Stimme mit breitem Ruhrpottslang in meinem Ohr. Hinundhergerissen wie der Rest dieser Schlafwandlerstadt ist auch die Swansea Univesity noch unsicher, ob sie die …

Two worlds. // A Tale of Two Cities. Part III

Swansea, Stadt an einem hufeisenförmigen Strand, der Richtung Cornwall und Amerika blickt. Bergbaustadt, Hafenstadt. Es scheint doch unangemessen anmaßend einer Stadt nach nur zwei Tagen und zwei ausgedehnten Spaziergängen einen Stempel aufdrücken zu wollen. Aber ich habe ganz am Anfang geschrieben, dass Swansea wunderschön sei, wenn man dem Imageclip glaubt. Na dann, alles aus Position: …

Two Worlds // Livingroom Legends. Part II

Ab hier nimmt die Geschichte selbst den Füller in die Hand und schreibt sich lieber thematisch als chronologisch. Eigentlich bin ich vorgestern rückwärts aus einem Hausflur wieder auf die Straße gewankt, durch den Koffer (Link) nur im Profil und nicht in voller Breite passte. Eigentlich habe ich gestern bei einer nicht sonderlich gesangsbegabten SPAR-Mitarbeiterin Putzmittel …

Two worlds. // Two feet off the ground. Part I

  Nachdem ich heute morgen mit verschlafen in meine Docs gefallen, in einem Kreisverkehr beinahe von Autos aus beiden Richtungen überfahren worden wäre und die Füße in Sand, Muschelbrocken und den Atlantik gegraben habe, ist jetzt endlich Zeit für den ersten Teil der Magical Mystery Tour: Die Anreise. Protagonisten: Mein zerschlissenes Nervenkostüm und ein sagenhaft …

7 Tage. // There was something in the water and now that something‘s in me.

Wuppertal, da wollten Sie nie hin? Aber Sie waren nach meinem letzten Eintrag auf dem Weg ins Ruhrgebiet, sind falsch abgebogen und auf der A46 hängen geblieben, nicht wahr? Diesen Text hatte ich nie auf der Agenda. Mit sechzehn hätte ich lieber ein FDP-Wahlprogramm verfasst als eine rotzige Hommage an die Schwebebahnstadt. Mit sechzehn habe …

9 Tage. // Zwischen Null und Zero.

Ruhrgebiet, da wollten Sie nie hin? Tja, jetzt nun sind Sie einmal da. So oder so ähnlich heißt es in einer unregelmäßig erscheinenden Kolumne in der ZEIT zum Thema „Ungewöhnliche, sehenswerte Orte“. Die sich dahinter versteckende Attitüde ist in etwa mit der der Tierheim-Rubrik "Räudige, altersschwache Kampfhunde mit Diabetes suchen ein Zuhause" vergleichbar. Duisburg, Offenbach …

12 Tage.

Liebe, Liebste und Allerliebste Leser*Innen,   Swansea ist ein wunderschöner Küstenort.   Glaube ich zumindest, der Imageclip der Stadt lässt es vermuten. Über all das Wunderschöne und missratene Imageclips aber später mehr. Aus den Kommentaren, die ich zum Thema „Master-Studium in Wales“ gehört habe, würde ich gern ein abendfüllendes Kammerspiel schreiben, das an einem unterfinanzierten deutschen …