Raus mit der schlechten Luft, rein mit der Guten. // Masterarbeit Finale.

Der Blog ist genau ein Jahr und zwei Tage alt, und ich habe seinen Geburtstag vergessen. Dafür liegen 100 Seiten Masterarbeit vor mir auf dem Tisch. Ich kann schon lange nicht mehr beurteilen, ob sie annähernd Sinn ergeben.   Vor einem Jahr saß ich mit halbgepacktem Koffer an unserem dunkelgrün lackierten Esstisch, dem mit den…

Das wird kein Regen, das wird ein Wolkenbruch.  

// Part II: Leben in der Metropole und die Balkons gegenüber.  Ich habe seit Neustem einen Balkon. Unter ihm fließt ein Kanal namens Irwell, schräg rechts gegenüber liegt eine Trambrücke, scharf links um die Ecke ein Kasino und eine Verkehrsinsel der stetig rauschenden Regent Street, die Salford und Manchester verbindet. Unsere Wohnung liegt am äußersten Rand…

Der Tag am Meer // Music Edition.

Champagner, Sekt, Schnäppschen, Welsh Cakes, Brandy, den ganzen Weinkeller der Queen – es ist Partystimmung! Ich hab meine Masterarbeitspräsentation überstanden. Vor einem Panel unserer Media-Dozenten seine Ideen zu verteidigen war der Endgegner des letzten MA-Levels. Jetzt darf ich das Ding schreiben, aber vorher mal so richtig ausgelassen feiern, dass alle anderen Uni-Pflichten hinter mir liegen….

10 Things I love about you, Swansea.

One day, sugarbabies, we’ll be old.  Alt und nicht mehr in Swansea, nicht mehr mit Essays und Gin beschäftigt. Zeit, sich zu fragen, was man dann vermissen wird.  Mit dem Wonne- Sonne- Wundermonat Mai beginnt auch mein letzter Swansea-Uni-Monat. Auch wenn es heute schüttet wie aus tiefen, tiefen walisischen Brunnen, ich bin schon mal vorsorglich…

Der Status Quo // Sweet Disposition.

Willkommen zum Quartalsrückblick, ist klausurrelevant. Hefte auf, Kerzen und Lagerfeuer an, das waren die ersten einhundertfünfzehn Tage des Jahres: Zeitversetzt, aber in technicolor aus London, Swansea, London, Swansea, Shrewsbury, Manchester, Swansea, Manchester, Swansea und St. Andrews.  Ich hab dieses Jahr so viel und so wenig erzählt. Viel vom Stress und dem meta-buddhistischen Selbstfindungsversuchen im März….

No sleep till Swansea. // Volcano Fridays.

Ein proust’scher Beitrag vom Bett aus: Hauptsächlich, weil mir um fünf Uhr aufstehen nicht bekommen ist. Eventuell weil aus dem Vorabend eine Vor-Mitternacht wurde und diese mit Sonnenstich und Gin am Strand endete. Nachdem ich um fünf Uhr müde in eine Strickjacke gewickelt zur BBC getappst bin, liege ich jetzt kontemplativ im Bett. Moment, BBC? Das…

Vorwärts ist keine Richtung.

Von drei sehr langen Wochen und der Frühlingsstille: Jetzt ein Fotoroman und ein bisschen pseudo-erleuchtetes Schwelgen. Aus diesigem Winter wurde strahlender Frühling in Swansea. Aus meinen 23einhalb Jahren wurden 24. Irgendjemand hat einen EU-Artikel getriggert – was auch immer das bedeuten mag. Und ein Blog wurde schmählich vernachlässigt. Nach drei Wochen die oben nach unten verkehrt haben, könnte…

Pictures of success. // Masters.

  Weil ich es auch im Masterstudium nicht sein lassen kann, nebenbei meinen Kalender bunt vollzumalen, saß ich heute um elf auf einem Drehstuhl in einem vollgestopften Büro: Voller Bücher und voller mittelalter Frauen. Mein Vorstellungsgespräch war für elf Uhr angesetzt und irgendwie waren trotzdem alle überrascht, als ich um 11.00 klopfte. Ms. German Train,…

Mad world. // Reporting Risks.

Darknet, Geiselnahmen und Atomkatastrophen. Als ich als  drittes Modul meines Masterprogramms Risk Reporting gewählt habe, waren diese Themen nicht wirklich im Reading Syllabus verzeichnet. Dort hieß es, man werde Risiko und Gefahr als gesellschaftliches Narrativ betrachten. Das klang verkopft und ein bisschen deutsch und nicht nach dem, was ich in der dritten Stunde mit tippte:…